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Vinylboden verlegen – Die einfache Verlegung überzeugt

Grundsätzlich sollte vor dem Verlegen des Vinylbodens einiges beachtet werden. Angefangen beim Kauf: Zunächst sollte die Menge des benötigten Vinyls errechnet werden, hierbei sollte auch Verschnitt einbezogen werden. Es ist wichtig, den Vinylboden aus einer Charge zu kaufen und gegebenenfalls auch die Produktionsnummern zu überprüfen, da es ansonsten eventuell zu Farbabweichungen kommen kann.





Es gibt eine Menge beim Verlegen zu beachten

Vinylboden verlegen ist nicht schwierig

Vinylboden verlegen ist nicht schwierig

Weiterhin muss beachtet werden, in welchem Raum das Vinyl verlegt wird. Je nach Raum und Nutzung kann der eine oder andere Bodenbelag von Vorteil sein. Klick-Vinyl kann beispielsweise sehr schnell schwimmend verlegt werden, muss aber zusätzlich versiegelt werden, wenn er in Feuchträumen installiert wird.

Außerdem sollte der Untergrund sorgfältig vorbereitet und entschieden werden, in welchem Muster das Vinyl verlegt wird. Auch Aussparungen wie Heizungsrohe sollten zuvor bedacht werden, ebenso müssen Türzargen besondere Aufmerksamkeit bekommen.

Des Weiteren darf der Raum nicht zu feucht und zu extrem temperiert sein, damit der Vinylboden gut und nachhaltig verlegt werden kann. Zudem müssen je nach Raumgröße auch beim Verlegen Dehnfugen eingebracht werden, welche mit Übergangsprofilen abgedeckt werden. Bei der Lagerung und dem Transport von Vinyl ist zu beachten, dass es immer liegend ausgerichtet wird, damit es sich nicht verformt. Ein Vinylkleber ist ebenfalls sinnvoll.

Hier noch einmal zusammenfassend, was beachtet werden sollte:

  • Ebenmäßiger, fester Untergrund
  • Berechnung der Fläche
  • Einkauf des Vinyls aus einer Charge
  • Nutzung des Raums bedenken
  • Verlegen planen
  • Bei Dielen entscheiden, nach welchem Muster verlegt wird
  • Dehnungsfugen einberechnen
  • Liegend transportieren / lagern
  • Beim Verlegen weniger als 65% Luftfeuchtigkeit im Raum
  • Fußbodenheizung mindestens 4 Wochen vor dem Verlegen in Betrieb haben und während des Verlegens ausschalten. 24 Stunden danach langsam anheizen bis maximal 28° C

 

Verschiedene Arten des Verlegens

Bei der Verlegung von Vinylboden reicht das Augenmaß nicht aus

Bei der Verlegung von Vinylboden reicht das Augenmaß nicht aus

Vinyl kann entweder schwimmen verlegt oder geklebt werden. Schwimmen verlegen bedeutet, dass das Vinyl nicht fest mit dem Untergrund verbunden wird. Klick-Vinyl wird immer schwimmen verlegt, da es wie Laminat in einzelnen Dielen verkauft wird.

Hierbei ist darauf zu achten, dass der Untergrund sehr gut vorbereitet wird. Er muss eben und gerade sein, aber auch glatt und fugenfrei. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn ein Holz- oder PVC-Fußboden installiert und mit dem Untergrund verbunden ist. Bei Fliesenböden müssen die Fugen ausgeglichen werden und Estrich sollte mit einem geeigneten Spachtel geebnet sein, so dass die Fläche wirklich eben ist. Teppich und Linoleum sollten vor dem Verlegen von Vinyl entfernt rückstandslos entfernt und der Untergrund vorbereitet werden. Ist ein ebener, fest installierter Bodenbelag Grundlage des Vinylbodens, sollte dieser gut gereinigt und entfettet werden. Danach können die Click-Dielen ähnlich zu Laminat verlegt werden.

Es können verschiedene Muster angewandt werden, je nach Vorliebe. Neben dem Schiffsboden- oder Englischem Verband kann Vinyl auch nach dem altdeutschen Verband oder im Fischgrätenmuster verlegt werden. Beim Verlegen wird immer in der Mitte des Raums begonnen und von da aus zu den Rändern gearbeitet, damit das Ergebnis möglichst gleichmäßig ist.

Des Weiteren werden die einzelnen Dielen ebenfalls von der Mitte zum Rand hin angedrückt. An den Rändern muss eine Dehnungsfuge eingehalten werden, damit sich das Material bei verändernden Temperaturen ausdehnen kann.

Den Randabschluss bilden im Regelfall Fußleisten, so dass kein Schmutz oder Feuchtigkeit in die Vinyldielen eindringen kann.

In Feuchträumen muss das Click-Vinyl anschließend noch versiegelt werden, um es vor eindringender Nässe zu schützen. Auch die Wandabschlüsse sollten dann mit Silikon abgedichtet werden. Als ein Werkzeug, welches nicht fehlen sollte, sei ein Vinylschneider zu nennen.

Neben den schwimmend zu verlegenden Dielen, kann Vinyl auch verklebt werden. Dies geschieht entweder, wenn der Vinylboden aufgerollt verkauft wird oder wenn einzelne Dielen nicht über Klick-Verbindungen verfügen. Zur Verklebung sollte der Untergrund genauso vorbereitet werden, wie bei schwimmen verlegten Dielen.

Er muss ebenmäßig und frei von Fugen, Rissen und Staub sein. Außerdem muss er entfettet werden und zusätzlich ein Haftgrund / Primer aufgetragen werden. Erst danach kann das Vinyl mit dem Untergrund verklebt werden.

Es sollte darauf geachtet werden, dass bei einzelnen Dielen wieder von der Mitte des Raums zu den Wänden hingearbeitet wird. Bei selbstklebendem Vinyl muss weiterhin darauf geachtet werden, dass die Zuschnitte vor dem ersten Bodenkontakt erfolgen. Zuschnitte müssen nicht nur an den Rändern, sondern auch an den Heizungsrohren und Türzargen vorgenommen werden. All diese Arbeiten können auch von ambitionierten Heimwerkern ausgeführt werden. Oftmals wird auch die Frage nach der Dauer beim Klick Vinyl Verlegen gefragt.

 

Vor- und Nachteile von geklebten und Click-Vinyl

Da man Vinyl entweder schwimmen oder verklebt verlegen kann, ergeben sich einige Vor- und Nachteile je nach Art. Hier geht es zu den Vorteilen von Vinylboden und hier zu Nachteilen von Vinylboden.

Ein schwimmend verlegtes Vinyl verfügt über Click-Verbindungen und ist preislich meist etwas teurer, als zu verklebendes Vinyl. Allerdings ist es schneller zu verlegen und es wird weder ein Haftgrund, noch ein Kleber benötigt. Außerdem entfällt die Trocknungszeit.

Bei verklebtem Vinyl hingegen kann der Vorteil darin liegen, dass es fest mit dem Untergrund verbunden ist, sowie teilweise flächig verlegt werden kann, so dass das Versiegeln der Oberfläche in Feuchträumen wie dem Bad oder der Küche entfällt. Selbstklebendes Vinyl benötigt einen Haftgrund, aber keinen zusätzlichen Klebstoff, es ist ähnlich zu normalen Vinyldielen zu verarbeiten.


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